Zwar wurde das Blasrohr vorwiegend von den südamerikanischen Indianern verwendet, aber auch einige Indianer Nordamerikas kannten diese Waffe. So waren es die Irokesen im Nordosten und die Cherokee im Südosten, die das Blasrohr für die Jagd auf Vögel und Kleinwild bevorzugten. Die Waffe wurde je nach Region entweder aus Holz oder Bambus hergestellt. Die Pfeile waren auf der einen Seite angespitzt und wurden auf der anderen Seite zur Stabilisierung des Fluges mit Wolle versehen.


Bei allen Indianer Nordamerikas wurde das Messer als Waffe und als Werkzeug verwendet. Bevor die Europäer das uns bekannte Messer eingeführt hatten, bestand die Klinge meist aus Stein, Tierzähnen, Knochen oder Geweih, während der Schaft vorwiegend aus Holz bestand.


Eine wenig bekannte Wurfwaffe, die große Ähnlichkeit mit dem Bumerang der australischen Ureinwohner aufweist, war das Wurfholz. Es wurde bei den Puebloindianern und bei einigen Stämmen in Kalifornien häufig zur Hasenjagd benutzt. Im Gegensatz zum Bumerang kam das Wurfholz aber nicht zum Werfer zurück.

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