Der amerikanische Bürgerkrieg: Der Rammsporn

Rammsporne waren schon in der Antike und im Mittelalter bekannt. Im amerikanischen Bürgerkrieg wurden sie zum ersten mal im Juni 1861 auf dem Mississippi eingesetzt. Bei den Kriegsschiffen handelte es sich um umgebaute Handelsraddampfer, die mit einem angespitzten hölzernen Rammsporn ausgerüstet waren. Eine Panzerung hatten sie jedoch nicht, auch keine Kanonen. Dafür behielten sie ihre Geschwindigkeit und waren wesentlich manövrierfähiger, was gegenüber schweren und schwerfälligen Schiffen von Vorteil war. Natürlich gab es auch gepanzerte Schiffe mit Rammsporn. Das berühmteste war die Virginia der Konföderation. Ihre gusseiserne Ramme hatte ein Gewicht von 750 kg und war 60 cm lang. Die Waffe wurde auch gleich beim ersten Gefecht der Virginia am 08. März 1862 gegen das mit 24 Kanonen bewaffnete Segelschiff Cumberland eingesetzt. Schon die erste Breitseite der Virginia richtete bei der Cumberland einen großen Schaden an. Den Rest erledigte dann der Rammsporn, indem er ein sieben Fuß breites Loch in den Rumpf riss. Allerdings war das auch schon sein letzter Einsatz, weil er bei diesem Manöver abriss.

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