Jedediah Smith
Die Mountain Men Jedediah Smith

Jedediah Smith wurde am 6. Januar 1799 als Sohn einer Methodistenfamilie aus New Hampshire geboren. Schon als Junge lass er die Berichte von der Lewis und Clark-Expedition. Daraufhin war er  begeistert vom Leben in der Wildnis. Im Alter von 23 Jahren beteiligte er sich dann an der ersten Expedition von General William Ashley. Dieser hatte 1822 eine Anzeige aufgegeben, in der er mehrere junge Männer für die Biberjagd in der westlichen Wildnis suchte. Bereits ein Jahr später führte Jedediah Smith eine Gruppe durch die Rocky Mountains. In der Folgezeit durchforschte Smith mehr Gebiete im Westen, als je ein anderer Mountain Man. Er durchreiste die Rocky Mountains und erreichte so Arizona. Dort erforschte er den Colorado- und Gila-River, wo sich unzählige Biber tummelten. Von dort aus durchquerte er die Mojave Wüste nach Kalifornien. Hierbei kamen er und seine Gruppe nur knapp mit dem Leben davon. Dann überquerte er die Sierra Nevada von Osten nach Westen. Auf einer seiner Rückreisen von Kalifornien aus, durchquerte Smith auch die Große Salzwüste von Utah. Später durchstreifte er die Gebiete von Südkalifornien aus zum Norden bis nach Oregon.


Die äußere Erscheinung von Jedediah Smith, sein Verhalten und Benehmen unterschied sich sehr von dem typischen Mountain Man. Er hatte keinen Bart und war sehr gepflegt, trank keinen Alkohol, rauchte nicht, und gab sich bei den berühmten "Rendezvous" nicht mit Frauen ab. Smith war ein sehr religiöser Mensch. Dennoch war er der erfolgreichste Fallensteller. Im Jahre 1825 stellte er einen aus heutiger Sicht unrühmlichen Rekord auf, indem er 668 Biberfelle erbeutete.


Wie bei fast allen Mountain Men, kann auch bei Jedediah Smith von gefährlichen Situationen berichtet werden. So wurde er bei seinen zweiten Expedition von einem Grislybären angegriffen. Der Bär kam aus dem Dickicht und richtete Smith übel zu. Dabei wurden ihm zum einen mehrere Rippen gebrochen, zum anderen riss ihm der Bär fast die ganze Kopfhaut samt einem Ohr ab. Nach dem Angriff bat Smith seinem Begleiter Clyman die Kopfhaut wieder anzunähen, was ihm auch mehr Recht als Schlecht gelang. Für das Ohr konnte er allerdings nichts mehr tun.


Nachdem im Jahre 1830 seine Mutter starb, hatte Smith zunächst genug vom Leben in den Bergen. Er versuchte nun in St. Louis sesshaft zu werden und kaufte sich dort eine Farm und ein Haus in der Stadt. Dennoch trieb ihm das Fernweh ein Jahr später zurück in die Wildnis. Auf der Wassersuche am Santa Fé Trail verließ ihn aber sein Glück, als er 1831 von Comanchen angegriffen und getötet wurde.

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Lewis und Clark Seite 4 Aufbruch in den Westen