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Während die Forscher Lewis und Clark seit 1804 für Präsident Jefferson mehrere Expeditionen unternahmen, stand Zebuklon Pike als Leutnant im Dienste der US-n Lamberto, New Jersey, geboren. Am 9. August 1805 brach er für General James Wilkinson zu seiner ersten Expedition auf. Dabei sollte er den Oberlauf des Mississippi erkunden. Außerdem sollte er für die USA Claims abstecken und mit den dort ansässigen Indianer-
Ursprung des Flusses ansah. Später stellte sich jedoch heraus, das nicht Lake Leech, sondern Lake Itasca die tatsächliche Quelle war. Im April 1806 kehrte Pike mit seinen Männern nach St. Louis zurück. Schon knapp drei Monate später -
Nachdem er in Pueblo sein Lager aufgeschlagen hatte, machte er sich mit einigen Männern auf, das knapp 4000 Meter hohe Gebirge zu besteigen, was ihm aber nicht gelang. Die Männer hatten sich für diese Aufgabe nicht gut genug vorbereitet, und so wurden sie vom Winter überrascht. Ihnen blieb nichts anderes übrig, als auf spanischem Territorium Zuflucht zu suchen, wo sie aber von den spanischen Behörden verhaftet wurden, da sie sich hier illegal aufhielten. Nachdem man ihnen sämtliche Aufzeichnungen und Karten abgenommen hatte, wurden sie zunächst nach Santa Fé und schließlich durch das heutige Texas in die USA zurückgeschickt. Im Jahre 1807 kehrte die Expedition nach St. Louis zurück. Obwohl Zebulon Pike die Rocky Mountains in Colorado nie erklommen hatte, wurde das Gebirge sieben Jahre nach seinem Tod "Pike´s Peak" genannt. Zebulon Montgomery Pike starb als Brigadegeneral am 27. April 1813 in der Schlacht von York.