Die Expeditione von Lewis und Clark
Aufbruch in den Westen Forscher und Entdecker Lewis und Clark

Im Jahr 1800 befand sich die Kolonie Louisiana, die sich vom Westufer des Mississippi bis zu den Rocky Mountains erstreckte, in französischer Hand. Napoleon Bonaparte hatte in diesem Jahr das Land von den Spaniern mit der Auflage erworben, es nicht an die USA zu verkaufen. Meriwether Lewis Thomas Jefferson, der 3. Präsident der Vereinigten Staaten, hatte aber das Ziel, das Territorium der USA nach Westen zu erweitern. Es war für ihn zunächst wichtig, die Kontrolle über den Mississippi und über den Hafen von New Orleans zu bekommen. Daher bemühte sich Jefferson um den Kauf von New Orleans. Da aber die finanziellen Mittel von Bonaparte  sowieso nicht dazu reichten, den Westen zu erschließen, bot dieser Jefferson gleich das ganze Land an. So gingen - entgegen der Auflage der Spanier - für 15 Millionen Dollar 800000 Quadratmeilen Land an die USA, dessen Territorium sich damit verdoppelt hatte. Jetzt konnte Jefferson seine Pläne für eine Expedition verwirklichen, die das Land im Westen erkunden und bei der festgestellt werden sollte, ob es zwischen dem Mississippi und dem Pazifik eine Verbindung gab. Jefferson war auf der Suche nach der so genannten "Nordwestpassage". Als Expeditionsleiter bestimmte er einen jungen Mann, den er bei seinem Amtsantritt zeitweise als Privatsekretär beschäftigt hatte: Meriwether Lewis. Lewis, der 1774 in Virginia geboren wurde, war Hauptmann der US-Armee. Seine Gabe in der Wildnis zu überleben, hatte er schon als Jugendlicher an der Grenze von Georgia erworben. Zusätzlich legte er jetzt noch "Schnellkurse" in den unterschiedlichsten Disziplinen wie z. B. Geologie, Geographie, Medizin und Navigation ab.


Als Stellvertreter ernannte Lewis einen Mann, der ebenfalls aus Virginia stammte: William Clark. Clark, der 1770 geboren wurde, war Leutnant bei der Armee und hatte in seiner Jugend seine Erfahrungen in der Wildnis von Kentucky gesammelt. Obwohl Lewis offiziell der Leiter der Expedition und Clark sein Stellvertreter war, hatten beide die gleiche Autorität. Dies war eine stillschweigende Übereinkunft zwischen den beiden und es gab in dieser Hinsicht nie Probleme und Rivalitäten. Lewis und Clark waren ein ideales Team und ein Glücksfall für Jeffersons Idee. Das Expeditionsteam bestand aus 30 erfahrenen Soldaten und Mountain-Men, die von den beiden sorgfältig ausgewählt wurden. So wurden sie beispielsweise von John Colter begleitet, ein zu dieser Zeit einfacher Soldat aus Virginia. Oder einem schwarzen Sklaven namens York, den William Clark mitgebracht hatte, und der sich auf der Reise als sehr nützlich erweisen sollte. York wurde nach dieser Reise ein freier Mann.

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