Die Gefängnisse

Die Banditen und Verbrecher im Wilden Westen konnten noch so clever und dreist sein, irgendwann wurden sie alle erwischt. Einen einheitlichen Umgang mit den Gefangenen gab es jedoch zu dieser Zeit nicht. Oft wurde ihnen ein kurzer Prozess gemacht, der mit einem Todesurteil endete. Dennoch gab es auch Fälle, bei denen sie zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurden, und hier begann dann das Problem. Denn Gefängnisse im Wilden Westen waren dünn gesät. Hühnerställe, Eisenkäfige und trockengelegte Brunnen waren Anfangs die ersten Behausungen, mit denen man sich begnügen musste. Diese waren in einem so erbärmlichen Zustand, dass die Gefangenen geradezu verführt wurden daraus auszubrechen. In vielen kleinen Städten gab es aber auch Zellen in den Büros der Stadtmarshals oder County-Sheriffs. Diese Art der Unterkunft kennt man wohl aus den meisten Western im Film und Fernsehen. Im Hafen von San Francisco wurden 1849 die Gefangenen auf einem alten Segelschiff mit dem Namen "Euphemia" untergebracht.


Erst als im amerikanischen Südwesten durch den Bau der Eisenbahn und durch Gold- und Silberfunde die Kriminalität immer mehr zunahm, beschloss das Parlament von Arizona im Jahre 1868 den Bau eines zentralen Zuchthauses. Aber erst sieben Jahre später, als die Gewalt in Arizona immer unerträglicher wurde, bewilligte Washington die Gelder für den Bau dieses Zuchthaus. So entstand im Südwesten Arizonas eines der berüchtigtsten Gefängnisse: Yuma.

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